Andreas Joppich
Das war schon der Titel eines Workshops auf unserer Landeskonferenz 2022 zu den Themen Generationenwechsel, Synergien mit anderen Initiativen, Wissenstransfer und agile Formate für Engagement für globale Gerechtigkeit. Starke Vereine und tragfähige Dialogräume sind nach wie vor aktuelle Themen und gewinnen gerade jetzt an gesellschaftlicher Bedeutung.
Es gibt viele Formen des Engagements für internationale Solidaritätsarbeit. Es könnte ein großer Gewinn darin liegen, vermehrt in Synergien zu denken und die unterschiedlichen Formate, Strukturen und Bewegungen als sich ergänzend wahrzunehmen. So können klassische, alteingesessene Vereine ihr Wissen aus der Förderpraxis und ihre Zugänge zu Fördermechanismen mit agil arbeitenden Gruppen teilen. Junge Initiativen können durch ihre international vernetzte digitale Kommunikation fluide Solidaritätsprozesse initiieren und verbreiten. Ein ganzes Bündnis aus Vereinen, Organisationen, Gruppen, Initiativen und Bewegungen hat eine enorme Reichweite und Mobilisierungskraft.
Dafür brauchen wir allerdings mehr Dialogräume wie z.B. das Austauschtreffen am 20.11. und die Konferenz am 27.11.
Dafür brauchen wir mehr Sichtbarkeit insbesondere von gesellschaftlich wenig repräsentierten Vereinen wie z.B. migrantisch-diasporischen Vereinen. Mit dieser Umfrage sorgen wir für mehr öffentliche Präsenz von vielfältigem Engagement für globale Gerechtigkeit.
Und dafür brauchen wir weiterhin internationalen Austausch mit z.B. Untersuchungen, wie internationales Ehrenamt globale Herausforderungen überwinden kann – zum Nutzen lokaler wie globaler Gemeinschaften.