Mit Ercan Carikci
Die Teilnehmenden lernen, Beobachtungen von Bewertungen und Zuschreibungen zu unterscheiden, Anliegen und Grenzen klar zu formulieren, aktiv zuzuhören und auch in angespannten Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Diskriminierung ist kein Kommunikationsproblem zwischen Einzelpersonen, sondern berührt institutionelle Verantwortung. Deshalb werden im Workshop auch Hierarchien, Machtasymmetrien und unterschiedliche Risiken des Sprechens berücksichtigt. Gewaltfreie Kommunikation wird nicht als allgemeines Rezept für sämtliche Konflikte vermittelt. Sie wird als eine Methode eingeordnet, die Gespräche unterstützen kann, strukturelle Verantwortung und geregelte Beschwerdeverfahren aber nicht ersetzt. Der Workshop beginnt mit einem interaktiven Einstieg. Anschließend wird u.a. an der Unterscheidung zwischen Beobachtung, Bewertung und Zuschreibung gearbeitet. In einem weiteren Abschnitt werden Gefühle, Bedürfnisse, Bitten und Grenzen behandelt. Nach einer Pause folgt ein Praxisteil. In diesem werden konkrete Fallbeispiele, aktives Zuhören und der Umgang mit Machtverhältnissen bearbeitet.