Initiativen, die sich für die Rechte von geflüchteten Menschen einsetzen, stellen an Infopunkten ihre Arbeit vor und auch Möglichkeiten, wie jede*r selbst aktiv werden kann. Auf einer kleinen Bühne und auf einer Großbild-TV-Wand werden Musik, Life-Interviews und Filmbeiträge zur konkreten Situation von Menschen auf der Flucht, zu Bedrohungslagen und zur aktuellen Situation von Geflüchteten hier in Deutschland zu sehen und zu hören sein.
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Langfassung:
2016 hat sich das Bündnis „Menschenrechte grenzenlos“ gegründet mit 32 niedersächsischen Initiativen, von denen sich ca. die Hälfte aktiv beteiligen. Das Spektrum reicht vom Kulturzentrum, über Amnesty International, Initiativen aus der Flüchtlingsarbeit bis hin zu Selbstorganisationen von Migrant*innen. Jedes Jahr setzt das Bündnis zu einem aktuellen Thema ein Bündnisprojekt um.
In diesem Jahr haben wir uns dafür entschieden, die konkrete Situation von Menschen auf der Flucht, Bedrohungslagen und die aktuelle Situation von Geflüchteten hier in Deutschland zum Thema zu machen. Trotz vielfältigem Engagement für eine offene Gesellschaft, nimmt Rassismus im Alltag zu und das Recht auf Asyl und Schutz wird zunehmend relativiert. Die EU riegelt sich ab gegen Menschen in Not, um populistischen politischen Strömungen entgegenzukommen. In Zeiten sich zuspitzender globaler Krisen ist die Aufrechterhaltung der Rechte von Geflüchteten aber die letzte Grenzlinie vor Verelendung, Gewalt und Tod. Vielen Menschen ist dabei die konkrete reale Lage von Geflüchteten nicht bewusst; es dominieren nicht selten gruppenspezifische Vorurteile über "Scheinasylant*innen" u.a., als wären Fluchtrouten ein Spazierweg. Diesen Vorurteilen und menschenfeindlichen Erzählungen wollen wir aktiv entgegentreten.
Dazu laden wir Sie/Euch zu unserer Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag, Samstag den 20.06. von 14:00 - 18:00 Uhr auf dem Hof des Kulturzentrums Faust in Hannover Linden, ein. Hier werden Initiativen, die sich für die Rechte von Flüchtlingen einsetzen, an Infopunkten ihre Arbeit und Möglichkeiten selbst aktiv zu werden, darstellen. Vor Ort sein werden Amnesty International, NTFN - das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen, kargah e.V. - ein transkultureller Verein für Migrations- und Geflüchtetenarbeit, der Verein Janusz Korczak Humanitäre Flüchtlingshilfe e.V. und weitere. Auf einer kleinen Bühne und auf einer Großbild-TV-Wand werden Live-Interviews und Filmbeiträge zum Thema sowie Musik zu hören und zu sehen sein. Die Palästina Initiative wird für Kinder Spielangebote anbieten.