Gemeinsam gehen wir zentralen Fragen nach:
Wie können wir unsere Bildungsarbeit für globale Gerechtigkeit, Menschenrechte sowie eine demokratische und vielfältige Gesellschaft proaktiv in aktuelle Debatten einbringen? Welches Handwerkszeug brauchen wir dafür? Welche Allianzen möchten wir stärken und mit welchen Partner*innen wollen wir enger zusammenarbeiten? Wie gelingt ein solidarisches Miteinander?
Impulse dazu gibt es von Zukunft Demokratie e.V., Bündnis Sachsen-Anhalt. Weltoffen! und Harz Global, Institut für Demokratiedidaktik der LUH sowie zum aktuellen Atlas der Zivilgesellschaft.
Inspiration, Mut und Haltung bilden den roten Faden des Nachmittags.
Eingeladen sind Aktive aus der Bildungsarbeit insbesondere im Bereich Globales Lernen, politische Bildung, Demokratiebildung, Friedensbildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Anmeldung: waeltring@niedersachsen.global
KURZIMPULSE
Zukunft Demokratie e. V.
Unzählige Kleine Anfragen, Fördermittelkürzungen und konkrete Anfeindungen sind keine Einzelfälle, sondern Angriffe auf die Legitimität des zivilgesellschaftlichen Engagements insgesamt. Die dahinter liegenden Muster zu erkennen und Strategien sichtbar zu machen, sind im Umgang mit diesen Einschränkungen grundlegende Kenntnisse für eine weiterhin aktive und wirksame Zivilgesellschaft.
Atlas der Zivilgesellschaft 2026
Weltweit schrumpfen die Räume für zivilgesellschaftliches Engagement. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Staaten mit autoritären Regimen. Auch Deutschland wurde im CIVICUS-Monitor aus der zweithöchsten Kategorie „beeinträchtigt“ in die Kategorie „beeinträchtigt“ herabgestuft. Der Atlas macht deutlich: Demokratie und eine starke Zivilgesellschaft sind keine Selbstverständlichkeit. Polarisierung, Desinformation und Einschränkung von Protest und gesellschaftlichem Engagement setzen demokratische Freiräume unter Druck. Umso wichtiger ist die Frage, wie wir zivilgesellschaftliches Engagement stärken und Debattenräume offenhalten können.
Sachsen-Anhalt.weltoffen! und Harz Global
Wie können Akteur*innen des Globalen Lernens, der Demokratiebildung und der Zivilgesellschaft ihre Themen wirksam in gesellschaftliche Debatten einbringen? Erfahrungen aus Sachsen-Anhalt zeigen, warum Netzwerke, ungewöhnliche Bündnisse und gemeinsames Handeln entscheidend sind, um Demokratie, Menschenrechte und globale Gerechtigkeit auch in einem zunehmend polarisierten Umfeld sichtbar und handlungsfähig zu halten. Anhand konkreter Beispiele wie Harz Global und Sachsen-Anhalt. Weltoffen! werden Ansätze vorgestellt, wie lokale, regionale und globale Perspektiven miteinander verbunden werden können.
Institut für Didaktik der Demokratie der LUH
Politische Bildung basiert auf Werten und kann damit nicht „neutral“ sein. Dennoch geistern Forderungen und Aussagen zu einem vermeintlichen „Neutralitätsgebot“ durch bildungspolitische Debatten. Wer erhebt diese Forderungen? Welche Folgen haben sie für das Feld der politischen Bildung? Und wie können sich politische Bildner*innen und andere zivilgesellschaftliche Akteure dazu verhalten?