Die Veranstaltung wurde von den Regionalpromotor*innen Ostfriesland, Osnabrück und Oldenburg im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innen-Programms organisiert.
Highlights
- Grußwort: Johann Saathoff (BMZ) betonte die aktuelle Belastung von Seeleuten, etwa durch die angespannte Lage in der Straße von Hormus.
- Historischer Input: PD Dr. Jessica Cronshagen (Uni Oldenburg) ordnete die Rolle Emdens im 17. Jahrhundert mithilfe der „Prize Papers“ ein.
- Aktuelle Situation: 85 % der deutschen Importe werden per Schiff transportiert – doch die Arbeitsbedingungen der 1,8 Millionen Seeleute bleiben oft unsichtbar.
„Oft haben wir bei internationaler Schifffahrt vor allem Containerschiffe vor Augen – die Menschen dahinter geraten jedoch schnell aus dem Blick“, erklärte Johanna Zschornack vom Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk.
Podiumsdiskussion
Teilnehmende:
- Johann Saathoff (BMZ)
- Wiebke Peters (Verband Deutscher Reeder)
- Matthias Ristau (Seemannsmission)
- Abdou Ouedraogo (Afrikanischer Verein Ostfriesland e.V.)
- Johanna Zschornack (BEN Bremen)
Schwerpunkte:
- Verantwortung der maritimen Wirtschaft für faire Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit.
- Nachhaltigkeit als ganzheitlicher Ansatz: ökologisch, sozial und wirtschaftlich.
- Internationale Zusammenarbeit als Schlüssel für langfristige Verbesserungen.
Fazit
Die Veranstaltung zeigte: Globale Lieferketten, wirtschaftliche Interessen und Menschenrechte sind untrennbar verbunden. Gemeinsamer Austausch ist essenziell für eine gerechtere Zukunft der Schifffahrt.
Veranstalter: Peer-Leader-International e.V., Ökumenisches Zentrum Oldenburg, Süd Nord Beratung, Niedersachsen.GLOBAL e.V.
Förderung: Engagement Global (BMZ), Land Niedersachsen.