Niedersachsen.Global
Thema

Koloniale Kontinuitäten

Ein Straßenschild, das mit dem Namen "Anton Wilhelm Amo Straße" überkleppt ist

Niedersachsen.GLOBAL

Bis heute prägen Koloniale Kontinuitäten das Weltgeschehen. Von Wirtschaft, Macht, Politik oder in Form von rassistischen Welt- und Menschenbildern. Dies gilt ebenfalls in der sogenannten Entwicklungspolitik, die ihren Ursprung aus einem kolonialen Überlegenheitsgefühl begründet. In unserer Arbeit widmen wir uns diesen kolonialen Kontinuitäten und setzten uns insbesondere für die Vernetzung in der Zivilgesellschaft ein.

Ansprechperson

Koloniale Kontinuitäten
Portrait von Jan Fomboh, der ein rotes Hemd trägt, schwarze Haut hat und ganz kurze Haare. Er lacht und hält die Hände nach vorne

Niedersachsen.GLOBAL

Jan Fomboh
Projektreferent
015566 461613
fomboh@niedersachsen.global

Hausmannstraße 9-10
30159 Hannover

Ausstellungsverleih: Das Dinner

Auf einer sechs Meter langen Tischdecke lassen sich historische Zusammenhänge, Geschichten von Widerstand und aktuelle Perspektiven von Aktivist*innen rund um die Spuren und Auswirkungen des Kolonialismus in Niedersachsen anschaulich und interaktiv entdecken.

Aktuelles zu den Thema koloniale Kontinuitäten

Das ist Niedersachsen.Global aktiv zum Thema

Vernetzung

Um die vielfältigen Aktivitäten in Niedersachsen und darüber hinaus zu bündeln und zu stärken, wurde ein Mailverteiler zum Thema ins Leben gerufen, den alle für den Informationsaustausch nutzen können. Wenn du dabei sein willst, schreibe eine Mail an: info@niedersachsen.global

Öffentliche Veranstaltungen

Wir organisieren in unregelmäßigen Abständen thematische sowie Vernetzungsveranstaltungen. Dabei wollen wir vor allem in breiten Kooperationen arbeiten.

Wanderausstellung

Zusammen mit einigen anderen Aktiven im Themenbereich haben wir die interaktive Ausstellung "Das Dinner - ein dekoloniales Tischgespräch" entwickelt. Diese ist bei uns ausleihbar, wir beraten gerne zu Veranstaltungsformaten rund herum.
LINK UNTERSEITE DAS DINNER

Informationsarbeit

Unsere unterschiedlichen Veröffentlichungen zeigen die Spuren des Kolonialismus in Niedersachsen und darüber hinaus:
Positionen 2024 Koloniale Kontinuitäten

Auch auf unserem Instagram Kanal stellen wir Neuigkeiten zum Thema zusammen.

Ein Bild zeigt die Ausstellung Das Dinner

Koloniale Kontinuitäten sichtbar machen

Der VEN bringt mit Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen und Netzwerken koloniale Spuren ins Licht. Wir benennen Ungerechtigkeiten klar, machen sie für alle sichtbar und stoßen so wichtige Diskussionen in der Öffentlichkeit an.

Ein Straßenschild das die gesellschaftlichen Prozesse kolonialer Spuren und den Umgang damit symbolisiert.

Niedersachsen.GLOBAL

Umsetzung der Koalitionsvorhaben zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes

Wir fordern die im Koalitionsvertrag verankerte Dekolonisierung von Bildung und Erinnerungskultur umzusetzen: Kolonialkritik in Lehrpläne integrieren, zivilgesellschaftliche Initiativen stärken, Provenienzforschung mit Bildungsarbeit verbinden und gesellschaftliche Vielfalt sichtbar machen.

ven-mitgliederversammlung 7

Vielfältige Zivilgesellschaft stärken

Es braucht institutionelle Förderung für postmigrantische und antirassistische Initiativen, die Bildungs- und Erinnerungsarbeit leisten. Zudem sollen Programme zur Unterstützung lokaler Projekte in Kooperation mit Schulen und Museen eingerichtet werden. Interkulturelle Dialoge, die die Erfahrungen von Menschen diasporischer Herkunft einbinden und globale Perspektiven stärken, sind ebenfalls zentral für eine inklusive Gesellschaft.