Niedersachsen.GLOBAL
Bis heute prägen Koloniale Kontinuitäten das Weltgeschehen. Von Wirtschaft, Macht, Politik oder in Form von rassistischen Welt- und Menschenbildern. Dies gilt ebenfalls in der sogenannten Entwicklungspolitik, die ihren Ursprung aus einem kolonialen Überlegenheitsgefühl begründet. In unserer Arbeit widmen wir uns diesen kolonialen Kontinuitäten und setzten uns insbesondere für die Vernetzung in der Zivilgesellschaft ein.
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Auf einer sechs Meter langen Tischdecke lassen sich historische Zusammenhänge, Geschichten von Widerstand und aktuelle Perspektiven von Aktivist*innen rund um die Spuren und Auswirkungen des Kolonialismus in Niedersachsen anschaulich und interaktiv entdecken.
Um die vielfältigen Aktivitäten in Niedersachsen und darüber hinaus zu bündeln und zu stärken, wurde ein Mailverteiler zum Thema ins Leben gerufen, den alle für den Informationsaustausch nutzen können. Wenn du dabei sein willst, schreibe eine Mail an: info@niedersachsen.global
Wir organisieren in unregelmäßigen Abständen thematische sowie Vernetzungsveranstaltungen. Dabei wollen wir vor allem in breiten Kooperationen arbeiten.
Zusammen mit einigen anderen Aktiven im Themenbereich haben wir die interaktive Ausstellung "Das Dinner - ein dekoloniales Tischgespräch" entwickelt. Diese ist bei uns ausleihbar, wir beraten gerne zu Veranstaltungsformaten rund herum.
LINK UNTERSEITE DAS DINNER
Unsere unterschiedlichen Veröffentlichungen zeigen die Spuren des Kolonialismus in Niedersachsen und darüber hinaus:
Positionen 2024 Koloniale Kontinuitäten
Auch auf unserem Instagram Kanal stellen wir Neuigkeiten zum Thema zusammen.
Der VEN bringt mit Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen und Netzwerken koloniale Spuren ins Licht. Wir benennen Ungerechtigkeiten klar, machen sie für alle sichtbar und stoßen so wichtige Diskussionen in der Öffentlichkeit an.
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Wir fordern die im Koalitionsvertrag verankerte Dekolonisierung von Bildung und Erinnerungskultur umzusetzen: Kolonialkritik in Lehrpläne integrieren, zivilgesellschaftliche Initiativen stärken, Provenienzforschung mit Bildungsarbeit verbinden und gesellschaftliche Vielfalt sichtbar machen.
Es braucht institutionelle Förderung für postmigrantische und antirassistische Initiativen, die Bildungs- und Erinnerungsarbeit leisten. Zudem sollen Programme zur Unterstützung lokaler Projekte in Kooperation mit Schulen und Museen eingerichtet werden. Interkulturelle Dialoge, die die Erfahrungen von Menschen diasporischer Herkunft einbinden und globale Perspektiven stärken, sind ebenfalls zentral für eine inklusive Gesellschaft.