Der indigene Regionalrat des Cauca (CRIC) in Kolumbien kämpft seit Jahrzehnten für Frieden, soziale Gerechtigkeit und die kollektiven Rechte der indigenen Gemeinden im Südwesten Kolumbiens.
Was hat die Situation dieser Gemeinden mit Drogenschmuggel und Suchtproblematiken in Deutschland zu tun? Wie hängt der Preis, den wir für unseren Kaffee bezahlen, mit der Produktion von Kokain zusammen? Kann man dem internationalen Drogenhandel auch mit einem Fokus auf Wirtschaft und globale Gerechtigkeit begegnen statt mit Polizei oder gar Militäreinsätzen? Was können solidarische und transnationale Antworten auf illegale Ökonomien und ihre Gewalt sein?
Um Antworten auszuloten, berichten Nini Daza, Oberste Rätin des CRIC, und Manuel Bustos, Koordinator der Abteilung Eigene Wirtschaft in der Kaffeekooperative CENCOIC von ihren Erfahrungen und ihrer Arbeit.