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Ausstellung

Das Dinner. Ein dekoloniales Tischgespräch

Eine Ausstellung über den Kolonialismus in Form einer Tischdecke. Im Fokus ist ein Beitrag über Anton Wilhelm Amo

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Gemeinsam mit Aktivist*innen aus Göttingen, Hannover, Namibia und dem Netzwerk Dekolnordwest haben wir eine interaktive Ausstellung entwickelt, die Spuren und Auswirkungen des Kolonialismus in Niedersachsen und darüber hinaus sichtbar macht. Auf einer sechs Meter langen Tischdecke lassen sich historische Zusammenhänge, Geschichten von Widerstand und aktuelle Perspektiven von Aktivist*innen anschaulich und interaktiv entdecken.

Das erwartet dich

Ideal für Kooperationen, Workshops, Seminare, Projektwochen oder andere Veranstaltungen – die Ausstellung lädt zum Mitmachen, Diskutieren und Austauschen ein und kann flexibel an verschiedene Formate angepasst werden.

Ausleihe

Das Tuch kann gegen eine Nutzungsgebühr und die Übernahme des Versandes ausgeliehen werden. Es wird im Paket per Post verschickt. Bei Fragen rund um die Ausleihe und Nutzung freuen wir uns über einen Anruf oder Email!

Gerne unterstützen die Eine-Welt-Promotor*innen in der jeweiligen Region bei der Organisation einer Ausstellung. Möglich sind dabei auch Veranstaltungen (Vernissage, Podiumsdiskussion, Filmvorführung,..) mit Bezug zum Ausstellungsthema.

Ansprechpartner

Ausstellungsverleih
Portrait von Jan Fomboh, der ein rotes Hemd trägt, schwarze Haut hat und ganz kurze Haare. Er lacht und hält die Hände nach vorne

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Jan Fomboh
Projektreferent
015566 461613
fomboh@niedersachsen.global

Hausmannstraße 9-10
30159 Hannover

Das bietet die Ausstellung

Die Ausstellung besteht aus einem bedruckten „Tischtuch“ mit dem Maßen 1 x 6 m. Es passt damit gut auf zwei Standard-Tapeziertische. Aufgrund der komplexen und gewaltvollen Inhalte der Ausstellung empfehlen wir den Umgang mit dieser erst ab 16 Jahren.

Anwendungsideen

— öffentliche Aktionen wie: Straßenaktion oder bei Stadtfesten/Festivals

— Ausstellungen in Bibliotheken, Museen, Kulturzentren, Rathäusern

— Aktionstage zu globalen Zusammenhängen

— Workshops in Schulen, VHS, Hochschulen

— Als Ergänzung zu dekolonialen Stadtrundgängen

— Im Rahmen von Podiumsdiskussionen

Aufbau der Ausstellung

Eine Zeitleiste verläuft in der Mitte des Tischtuchs. Sie zeigt die wichtigsten Ereignisse vom 15. Jahrhundert bis heute – insbesondere in Niedersachsen. Diese hilft dir, die Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu erkennen.

Sechs Themenfelder beleuchten verschiedene Aspekten der kolonialen Geschichte Niedersachsens und ihrer Auswirkungen bis heute. Jedes Themenfeld enthält einen QR-Code, mit dem du direkt auf weiterführende Informationen zugreifen kannst.

Historische Widerstandskämpfer*innen werden an den Ecken des Tischtuchs vorgestellt. Sie haben sich gegen koloniale Ausbeutung eingesetzt und ermöglichen einen Blick auf mutige Menschen in den Kolonien.

So nutzt ihr die Ausstellung

Setzt oder stellt euch vor einen der Teller. Wenn ihr viele Menschen seid, umso besser. Schaut, was ihr seht: Es ist ein Ausschnitt der langen Geschichte des Kolonialismus. Was fällt ins Auge? Was ist neu für euch? Sprecht mit dem Menschen gegenüber. Lest euch gegenseitig Spannendes vor. Was hat das alles mit euch zu tun, gerade in Niedersachsen? Stellt euch die Fragen auf den Tellern. Kommt ins Gespräch. Und fragt euch: Wo seht ihr euch in dieser Geschichte? Was fehlt euch noch? Wo fühlt ihr euch selbst angesprochen oder betroffen? Wessen Geschichte fehlt hier? Wer wird oft übersehen – in Schule, Medien, Gesellschaft?

Wenn ihr mehr Infos braucht, schaut ins Glossar in dem Flyer oder scannt die QR-Codes auf der Ausstellung.

Erstellung und Förderer

Besonderer Dank für die Ausstellungskonzeption und die Gestaltung:
Patricia Vester @patricia.vester.illustrations / Grit Schmiedl www.otyp.de

Vielen Dank an die Förderer der Erstellung der Ausstellung:
Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen
Brot für die Welt/Kirchlicher Entwicklungsdienst
Oikocredit Förderkreis Niedersachsen-Bremen
Abriporta-Stiftung