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Eine Million Euro für ehrenamtliche Projekte

Das Land Niedersachsen startet neue Mikroförderung

Ihr engagiert euch in einem Verein oder einer Initiative und plant ein kleines Projekt, doch die Finanzierung fehlt noch? Dann stellen wir euch hier eine umkomplizierte und neue Fördermöglichkeit vor.
Eine Hand mit Euroscheinen

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von Prakti kum vom 02.03.2026

Das Wichtigste in aller Kürze

Seit Anfang März können Vereine, gemeinwohlorientierte Organisationen, Initiativen, Kirchen und Glaubensgemeinschaften sowie ehrenamtlich oder bürgerschaftlich engagierte Privatpersonen die Mikroförderung 2026 beantragen.

Die Abwicklung der Förderung geschieht über die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Niedersachsen e. V. (LAGFA) und läuft von Antragstellung bis Abrechnung vollständig digital ab.

Die Zuschüsse liegen zwischen 100 und 2.500 Euro und sollen Projekten zugute kommen, die mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand große Wirkung erzielen können.

Die Auszahlung erfolgt in zwei Schritten: Die ersten 50 % werden direkt mit der Förderzusage ausgezahlt und die zweite Hälfte nach Prüfung des Verwendungsnachweises.

Hintergrund

Die Mikroförderung ist in dieser Form neu in Niedersachsen. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Niedersächsischen Strategie für Engagement und Ehrenamt sowie des Anfang 2026 beschlossenen Konzepts zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Ziel ist es, ehrenamtliche Initiativen, Vereine und Engagierte mit kleinen, wirkungsvollen Zuschüssen zu unterstützen – dort, wo Engagement konkret entsteht.

Den Start der Mikroförderung gab Niedersachsens Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, Ende Februar 2026. Mit der Übergabe eines Förderschecks über eine Million Euro an die LAGFA setzte sie das Programm offiziell in Gang. Als landesweiter Dachverband ist die LAGFA die zentrale Anlaufstelle für Engagierte und setzt die Förderung flexibel, niedrigschwellig und praxisnah um.

Mit dieser Förderung will das Land Niedersachsen die Zivilgesellschaft gezielt verlässlich und praxisnah stärken und bereits mit kleinen Mitteln vielfältige Projekte unterstützen, von Nachbarschaftsinitiativen über Bildungs- und Jugendangebote bis hin zu sozialen und kulturellen Vorhaben.